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Delphintherapie

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Dies ist meine Geschichte !

Vor nun fast sieben Jahren wurde ich wegen einer vorzeitigen und vollständigen Plazenta-Ablösung mit einem Notkaiserschnitt auf die Welt geholt. Bei der Öffnung der Gebärmutter hat sich im unteren Teil die Hinterwand des Mutterkuchens komplett gelöst und meine Mami hat deshalb über einen Liter Blut verloren.

Dadurch kamen mein Kreislauf sowie mein kleines Herz zum Stillstand und ich musste noch im Kreißsaal mit einer Herzdruckmassage ins Leben zurückgeholt werden. Bereits in der zweiten Nacht erlitt ich einen Krampfanfall und musste erneut wiederbelebt und beatmet werden. Mit Schläuchen und Kabeln an Maschinen gebunden, lag ich vierzehn Tage auf der Intensivstation und kämpfte mich ins Leben zurück.

Die Diagnose

Bei den vielen Untersuchungen wurde dann festgestellt, dass sich im weiteren Verlauf eine Ansammlung von Hirnflüssigkeit und eine Hirnblutung vierten Grades gebildet hatten. Die Ärzte sagten auch, dass ich durch den Sauerstoffmangel Entwicklungsstörungen haben und mich nicht so bewegen würde wie andere Kinder.

Am 26.09.2002 wurde ich dann endlich aus dem Krankenhaus entlassen.

Trotz meiner ganzen Defizite die ich habe, entwickelte ich mich zu einem aufgeweckten und fröhlichen Mädchen. Dies ließ alles andere in den Hintergrund treten. Ich machte richtig gute Fortschritte, was von den Ärzten oft nicht so gesehen wurde. Ich denke es liegt auch daran, dass sie mich nicht so sehen wollten wie es meine Freunde und meine Familie taten.

Meine Familie ist nun ständig auf der Suche nach neuen Therapien und Hilfsmitteln um mir mein Leben noch lebenswerter und einfacher zu gestalten, denn ich habe einen unheimlichen Lebenswillen. Ich möchte den Ärzten zeigen, dass ich genauso sein kann wie alle anderen Kinder in meiner Umgebung.

Vor zwei Jahren bekam ich von meiner Ergotherapeutin eine Hängematte geschenkt. Ich begann mich mit meinen Beinen aus eigener Kraft vom Boden abzustoßen und hatte dabei so viel Spaß, dass meine Eltern daraufhin einen Klettergurt für mich besorgten, den sie mit einem Seil an der Decke befestigten. Jetzt konnte ich selbständig stehen und mich, wenn auch nur im Kreise, bewegen. Doch meine Muskeln wurden fester und stabiler.

Als der Verein Menschlichkeit aus Gottmadingen von mir erfuhr, wollten die Mitglieder mich unbedingt kennenlernen. Mit meinem Lächeln und meinem Scharm habe ich Sie sofort in meinen Bann gezogen. Damit ich noch besser mobil sein kann, hat der Verein mir einen Rollstuhl spendiert und meine Oma hat für mich ein  elektrisches Pflegebett bekommen. Nun kann sie sich noch besser um mich kümmern.

Leider wurde ich im Mai 2009 schwer krank. Ich hatte eine Infektion, die man auch als Drei-Tage-Fieber bezeichnet. Mein Zustand verschlechterte sich zusehends und ich musste dann am 25. Mai ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bei der ersten Untersuchung zeigte ich Dehydrierungserscheinungen und ich hatte 41,6 Grad Fieber. Die durchgeführte Blutuntersuchung zeigte einen erhöhten Leberwert. Von Stunde zu Stunde ging es mir immer schlechter. Am Abend dann versagten schlussendlich beide Nieren und die Leber. Ich wurde sofort auf die Intensivstation der Uniklinik Freiburg verlegt. Die nächsten drei Tage sollten nun über mein weiteres Leben entscheiden.

Dennoch hatte ich einen sehr starken Lebenswillen der mich wie eine Löwin kämpfen ließ. Mein Zustand verbesserte sich von Tag zu Tag und ich konnte nach zwei Wochen die Intensivstation wieder verlassen. Nach Hause konnte ich dennoch nicht, denn sie hatten Viren in meinem Blut gefunden die ich erst auskurieren musste.

Es waren drei verschiedene Viren die meinen Körper angegriffen hatten und mich außer Gefecht setzten. Aber nicht genug, wurde ich durch die Erkrankung stark in meiner Entwicklung zurückgeworfen. Aber ich habe mein Lachen, meine Fröhlichkeit und meinen Mut nicht verloren. Es hilft mir, das alles leichter zu ertragen und nach vorne zu blicken. Mit Hilfe meines Physiotherapeuten Ralf Schroff werden wir es schaffen den Stand vor der Erkrankung wieder zu erreichen.

Damit ich meine Umwelt noch besser wahrnehmen kann, möchte der Verein Menschlichkeit mir eine Delfintherapie ermöglichen. Ihr müsst nur oben auf den Delfin klicken um mehr Informationen darüber zu herhalten. Für Eure großzügige Unterstützung möchte ich mich schon jetzt recht herzlich bedanken.

Es ist schön zu wissen, dass es noch Menschen wie Euch gibt, die so selbstlos helfen!

Liebe Grüße, Fabienne & Familie